Osteopathie

Das manuelle Behandlungskonzept wurde in seinen Grundzügen vom amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still bereits Ende des 19 Jh. entwickelt. Er ging davon aus, dass die Mobilität des muskuloskelettalen Apparates und des Bindegewebes ein entscheidender Faktor für die Gesundheit unseres Körpers ist. Das manuelle Untersuchungs- und Behandlungsverfahren wurde über die Jahrzehnte immer weiter entwickelt. Das Prinzip der Beweglichkeitsoptimierung wurde auf die Aspekte Bauchorgane mit deren Bindegewebsaufhängungen und die Schädel - Kreuzbein Achse mit ihren Bindegewebshäuten (Cranio Sacrales System) übertragen. In der Osteopathie werden die Systeme Bewegungsapparat, Verdauungstrakt und Cranio Sacrales System als einheitliches, sich gegenseitig beeinflussendes System, in Abhängigkeit von dessen Mobilität betrachtet. Aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Bindegewebsforschung, speziell der relativ jungen Faszienforschung, legen nahe, dass die Biomechanik des Körpers neu betrachtet werden muss. DieThese der globalen Vernetzung aller Strukturen im Körper, scheint die osteopathische Sichtweise weitgehend zu bestätigen.

Typische Indikationen für eine osteopathische Behandlung sind Beschwerden am Bewegungsapprat, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, aber auch Störungen des vegetativen Nervensystems, die durch z.B. Schwindel, Tinnitus oder Schlafstörungen geprägt sein können.

Auch die Behandlung von Säuglingen bei z.B. Lageasymetrien, Trink- Saugstörung, Blähungen, etabliert sich zunehmend.
Die Mobilisationstechniken in der Osteopathie sind überwiegend von sanften Griffen geprägt. Die Behandlungsdauer bei erwachsenen beträgt in der Regel eine Stunde, bei Säuglingen und Kindern 30 Minuten.

Voraussetzung für eine Behandlung ist der differentialdiagnostische Ausschluss bedrohlicher Erkrankungen.
Die osteopathische Behandlung ist eine Privatleistung und darf ausschließlich von Ärzten und Heilpraktikern ausgeführt werden.
Einige Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten teilweise. Vor Antritt einer Behandlung empfiehlt es sich, die Kostenerstattung mit der zuständigen Kasse zu klären.

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